Uwe Krämer-Hoenes, Facharzt für Allgemeinmedizin • Homöopathie

Grundprinzipien der Homöopathie:

Die Homöopathie ist eine Arzneitherapie, die Anfang des 19. Jahrhunderts vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann entwickelt wurde. Zu ihren Grundprinzipien gehören die individuelle Arzneiwahl nach der Ähnlichkeitsregel und die Verwendung der Arznei als Einzelmittel in potenzierter Form und kleiner Dosis.

Die Ähnlichkeitsregel – (Similia Similibus Curentur = Ähnliches wird durch Ähnliches behandelt)

Was soll nun ähnlich sein?

Ähnlich sind die individuellen Krankheitssymptome des Patienten und die Symptome der Arznei (erforscht aus Arzneimittelprüfungen, der Toxikologie und der Erfahrung geheilter Symptome).

Ein Beispiel

mit der Giftwirkung von der Tollkirsche – Atropa belladonna:

Unter der Giftwirkung von Belladonna kommt es zu einer Trockenheit der Schleimhäute, Schluckschmerzen, Hitze und Rötung des Gesichtes, starkes Herzklopfen, pulsierende Kopfschmerzen, erweiterte Pupillen und große, Delir ähnliche Unruhe und hohes Fieber.

Zeigt nun ein Patient z.B. im Rahmen eines hochfieberhaften Infektes ähnliche Symptome, so kann die homöopathisch-potenzierte Gabe von Belladonna eine schnelle Heilwirkung entfalten.

Potenzierung

Hahnemann hat damals zunächst noch substantielle Dosen der Arzneien verwendet, musste aber feststellen, dass es häufig zu starken Verschlimmerungen der Beschwerden kam, bevor die Heilwirkung einsetzte. Durch immer stärkere Potenzierung der Arznei (wiederholte Verdünnung und Verschüttelung oder Verreibung) konnte er diese Verschlimmerungsreaktion minimieren.

Besonders beeindruckend ist, dass die Heilwirkung auch dann unvermindert abläuft, wenn durch die weitere Potenzierung rein rechnerisch kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr vorhanden ist.

Es muss sich also um eine immaterielle, energetische Informationsübertragung handeln, die die Heilwirkung anstößt.

Dieses Phänomen ist bisher nicht wissenschaftlich begründbar, aber durch unzählige Erfahrungen bestätigt. Interessant ist, dass Quantenphysiker, wie z.B. Prof. Hans-Peter Dürr, dieses Phänomen nicht absolut unerklärbar halten (siehe Vortrag auf dem Homöopathie-Weltärztekongress 2005 in Berlin).